So wird Parkett professionell verlegt

Parkett verschafft eine einmalige Wohn-Atmosphäre. Grund für viele Menschen sich für einen Parkettboden zu entscheiden. Damit das Parkett dann aber auch wirklich das ersehnte besondere Wohn-Erlebnis ermöglicht, ist eine professionelle Parkettverlegung unumgänglich. Das Team von Parkett Jaist aus dem bayrischen Bad Aibling verrät hier die Basics und weist auf alle Besonderheiten der Parkettverlegung hin.

Schritt 1 der Parkettverlegung

Untergrund für den Parkettboden prüfen

Der Untergrund wird von unserem Parkettfachmann auf seine Verlegereife hin geprüft. Dies bedeutet, dass der Untergrund vom Parkettprofi vor der Verlegung in jedem Fall auf Ebenheit, Festigkeit und Trockenheit hin geprüft wird, um ein mängelfreies Verlegen des Parkettbodens gewährleisten zu können.

Schritt 2 der Parkettverlegung

Wie soll das Parkett verlegt werden

Diese Frage wird sehr oft gestellt. Soll das Parkett „schwimmend“ oder „fest verklebt“ verlegt werden?
Wir von Parkett Jaist geben hier als Meisterbetrieb im Parkettlegehandwerk eine klare und auch eindeutige Antwort.
Die feste Verklebung ist für uns als Fachhandwerker die einzig sinnvolle und richtige Verlegeweise und hat für den Kunden viele Vorteile.
Die schwimmende Parkett-Verlegung hingegen ist nur für Mehrschichtparkett und das ohne Fussbodenheizung überhaupt zu empfehlen. Diese Verlegeart wurde unseres Erachtens von der Industrie speziell für Heimwerker zur einfachen Bodenverlegung entwickelt. Bei einer Verlegung von breiten Dielen oder Massivparketten, sowie bei der  Verlegung eines Holzbodens auf einer Fussbodenheizung ist aus fachlicher Sich in jedemfall von einer schwimmenden Verlegung abzuraten.

Wenn Sie eine dauerhafte und perfekte Verlegung eines Parkettbodens wünschen, wählen Sie besser eine feste Verklebung Ihres Parkettbodens.

Schritt 3 der Parkettverlegung

Die perfekte feste Verklebung von Parkettböden

Das Parkett wird vor Ort aus verschiedenen Paketen gemischt, vorsortiert und in Reihen ausgelegt, so dass ein harmonisches Erscheinungsbild und ein natürliches Gesamtbild des Holzbodens entsteht. Vor der Verlegung werden alle Parkettelemente gewissenhaft auf Materialfehler hin überprüft. Das Parkettmaterial wird vom Kunden vor der Verlegung in Augenschein genommen und von ihm zur Verlegung freigegeben.

Mit dem Kunden werden alle Detailpunkte und konstruktive Lösungen besprochen und die Verlegerichtung des Parkettbodens im Raum festgelegt.

Anschließend kann mit der Verlegung begonnen werden. Dies erfolgt sinnvoller Weise im Bereich einer hinteren Ecke einer längsten Raumwand.

Mit einer Schlagschnur wird der zu beklebende Teilbereich der Bodenfläche markiert, danach wird ein gesundheitlich unbedenklicher und umweltverträglicher lösemittelfreie Silankleber mit einer Zahnspachtels abschnittsweise aufgebracht. Die ersten Parkettreihen werden fachgerecht verklebt, wobei beispielsweise auch auf die richtige Wahl der Zahnspachtel geachtet wird, um eine ausreichende Klebermenge und Haftung des Parkettes zu garantieren. Ebenso wird auf das Einhalten des erforderlichen Wandabstandes, einer sogenannten Dehnfuge geachtet, so dass ein Arbeiten des Holzes bei verändertem Raumklima weiterhin möglich ist. Die Parkettelemente werden mit Hilfe eines Hammers und eines Schlagklotzes, sowie mit Hilfe eines Zugeisens je nach Parkettart in die Nut- und Federverbindungen zusammen gefügt. Restelemente einer jeden Reihe werden als Anfangsstück der nächsten Reihe weiter verwendet, um möglichst wenig Verschnitt zu produzieren.

Unsere Parkettprofis achten gewissenhaft darauf, dass möglichst kein Kleber auf die Holzoberfläche gelangt. In einzelnen Fällen entstandene Kleberreste werden vom Profi umgehend mit geeigneten Reinigern von der Oberfläche entfernt.

Nach der Fertigstellung der Parkettverlegung eines Fertigparkettes erfolgt nun eine Endreinigung es Parkettbodens. Bei der Verlegung von rohem Parkettmaterial wird im Anschluss nach der Verlegung die Oberflächenbehandlung zum Schutz der Oberfläche ausgeführt.

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